Um das Geschehen optimal fotografieren zu können, war es wichtig, schon in der Probephase dabei zu sein, um das Stück kennenzulernen. Aus dem Wissen heraus konnte ich dann einschätzen, wann was wie passiert und so die größten Gesten, die spannendsten Aktionen und die witzigsten Gesichtsausdrücke im richtigen Moment aus der richtigen Perspektive einfangen.
Einstellungs- und ausrüstungsseitig war zu beachten, dass ich mich in einem Innenraum befand, wo trotz guter Ausleuchtung der Bühne relativ wenig Licht vorhanden war. So musste ich offenblendig mit verhältnismäßig langen Verschlusszeiten und hohem ISO-Wert zu fotografieren. Da es wichtig war, das Publikum nicht zu stören und die Sicht zu behindern, war es die beste Wahl mit einem Teleobjektiv aus dem Bereich hinter dem Publikum zu agieren.